So änderst du dein Leben radikal (sanft und sicher)

Du hast die Schnauze voll vom Alltag? Du weißt nicht, wie du dein Leben ändern kannst? Ich zeige dir einen sicheren und sanften Weg zur radikalen Änderung deines Lebens.

Gewohnheiten bestimmen unser Leben

Wie sich unser Leben gestaltet, liegt zum größtenteils daran, was wir denken, fühlen und tun. In diesem Artikel liegt der Fokus auf dem Tun. Die meisten Dinge tun wir automatisch, also unbewusst.

 

Es sind unsere Gewohnheiten, die unser Leben steuern und sich auf uns auswirken. Schon die Umstellung der kleinsten Gewohnheit kann dazu führen, das sich dein Leben radikal ändert.

 

Beispiel: Auswirkungen durch die Gewohnheit, zu spät zu kommen

Nehmen wir die Gewohnheit, immer zu spät zu kommen. Jetzt werden viele sagen, das ist keine Gewohnheit! Aber auch das ist eine Gewohnheit. Es hat auch etwas damit zu tun, wie wir über das Leben denken und glauben. Aber das ist nicht der Gegenstand dieses Artikels.

Was bewirkt die Gewohnheit, immer zu spät zu kommen? Hier einige mögliche Auswirkungen:

Dadurch, dass du immer zu spät kommst, hinterlässt du vermutlich bei anderen Menschen einen schlechten Eindruck, sodass du ein Jobangebot oder Auftrag nicht bekommst. Du hast Stress, weil du immer in Eile bist. Durch die Eile kommt es schneller zu Unfällen und du hast weniger Freude, da du dich nicht auf den Moment einlassen kannst (Ich habe keine Zeit, ich muss, […] sonst komme ich wieder zu spät).

Ändern wir diese Gewohnheit in „ich komme immer pünktlich“, würde dies vermutlich folgende Auswirkungen haben: Du bist weniger gestresst, da du immer genug Zeit eingeplant hast. Du fühlst dich besser, da du den Moment genießen kannst. Deine Lebensfreude wird merklich steigen. Du kannst dir ausmalen, welche weiteren Auswirkungen solch eine kleine Gewohnheit haben kann.

Beispiel: Auswirkungen durch die Gewohnheit, morgens joggen zu gehen

Eine andere Gewohnheit mit großen Auswirkungen wäre, jeden Tag morgens joggen zu gehen. Du würdest belastbarer werden. Du hast mehr Power und mehr Energie. Du fühlst dich ausgeglichener. Du bist gesünder und wirst vermutlich länger Leben.

Vielleicht lernst du andere Menschen kennen, die auch morgens joggen gehen. Vielleicht bekommst du einen neuen coolen Job, weil du eine bessere gesündere Ausstrahlung hast. Wie gesagt, es sind umfassende Änderungen, die nur durch eine Gewohnheitsänderung stattfinden.

 

Eine Gewohnheitsänderung wirkt sich umfassend auf dein Leben aus. Es löst eine nachhaltige Kettenreaktion aus.

 

Beispiel: Auswirkungen durch die Gewohnheit, früh aufzustehen

Durch frühes Aufstehen hast du mehr Zeit für dich und kannst dich um dich selbst kümmern. Ganz früh morgens ist noch keiner wach. Du kannst dir dein Buch schnappen, was du schon immer lesen wolltest oder dich um ein Projekt kümmern, falls du dich mal selbständig machen möchtest.

Dein Tag wird produktiver werden.

Ich selbst habe dazu ein Experiment gestartet: Experiment: 5 Uhr morgens ohne Wecker aufstehen

Weitere Gewohnheiten

Folgende weitere Gewohnheiten haben vermutlich großen positiven Einfluss auf dein Leben. Einige davon werde ich als Experiment durchziehen und ausführlich unter my-Lifedesign berichten:

  • Morgens joggen gehen
  • Einnahmen und Ausgaben festhalten (finanzielles Bewusstsein)
  • Authentisch sein
  • Minimalismus
  • Dinge direkt wieder wegpacken, wenn man diese benutzt hat (Unordentlichkeit)
  • Meditieren

Neue positive Gewohnheiten schaffen – so funktioniert es

Um neue Gewohnheiten erfolgreich in dein Leben zu integrieren, musst du einige Regeln beachten:

Klein anfangen und nicht zu viel vornehmen

Wir Menschen möchten immer eine schnelle Lösung. Wir möchten ein schnelles Ergebnis. Aber genau solch ein Denken ist beim Integrieren von neuen Gewohnheiten ein Hindernis.

Neue Dinge bewusst zu tun, kostet dich viel Kraft und Energie. Es ist eine Art Muskel, der nach längerer Benutzung erschöpft ist und erst am nächsten Tag wieder voll einsatzfähig ist. Du kennst es bestimmt, das am frühen Tag schwierige Dinge einfacher zu erledigen sind. Am späten Abend hast du oft keine Lust mehr, langweilige oder anstrengende Dinge zu tun. Zum Beispiel Aufräumen und Saubermachen.

Ganz wichtig finde ich auch den Aspekt, den Weg zu genießen. Das Leben ist dafür da, Erfahrungen zu machen. Es ist eine wunderbare Spielwiese. Schau dir an, welche Auswirkungen die neue Gewohnheit auf dich hat. Freu dich auf das Neue.

Viele kleine Schritte sind ein großer Schritt. Es ist schwer, einen großen Schritt zu machen. Kleine Schritte sind aber kein Problem. Wenn eine Gewohnheit zu komplex ist, empfehle ich dir, diese Gewohnheit in verschiedene Etappen zu unterteilen.

Beispiel: Wohnung sauber halten könntest du in folgende Etappen unterteilen:

  1. Dinge nach Benutzung zurücklegen
  2. Arbeitsflächen nach Benutzung abwischen
  3. Geschirrspüler ausräumen, wenn dieser voll ist
  4. Abends einmal durchsaugen und durchwischen

Mit einem Auslöser verknüpfen

Ganz am Anfang deiner neuen Gewohnheit wird es dir vermutlich sehr schwer fallen, die Gewohnheit beizubehalten. Erst im Laufe der Zeit wird das neue Verhalten automatisch und unbewusst.

Unser Gehirn reagiert automatisch auf bestimmte Reize, wenn etwas automatisiert wurde. Beispielsweise wenn wir etwas Leckeres riechen, läuft uns das Wasser im Mund zusammen.

Wenn du deine neue Gewohnheit noch nicht mit einem Auslöser verknüpft hast, wird es deutlich schwieriger für dich sein, die Anfangsphase zu überstehen. Du musst dich nämlich immer bewusst dafür entscheiden, die neue Gewohnheit auszuführen. Mit einem Auslöser wird es deutlich einfacher.

Beim Beispiel morgens joggen gehen könntest du deine Joggingschuhe abends immer vor dein Bett stellen. Direkt wenn du aufstehst, siehst du deine Schuhe und wirst automatisch an deine neue Gewohnheit erinnert. Irgendwann wirst du direkt nach dem Aufstehen in die Joggingschuhe fallen.

Die Macht der Warum-Frage

Wie bereits im Artikel Du bist unmoviert? Nutze die Macht der Entscheidung und die WARUM-Frage! erläutert, ist die Warum-Frage eine der mächtigsten Fragen, die du dir im Leben stellen kannst.

Frage dich, warum willst du dir diese eine Gewohnheit aneignen? Schreibe dir die Antworten am besten auf ein Blatt Papier. Ja Papier! Denn wenn du handschriftlich schreibst, nimmt es dein Gehirn besser auf. Lies dir nochmal die Antworten vor, schließe die Augen und gehe es bildlich durch. Erzeugt es ein gutes Gefühl? Perfekt! Diesen Zettel legst du beiseite und holst ihn wieder hervor, solltest du dich mal unmotiviert fühlen, deine neue Gewohnheit in den Alltag zu integrieren.

Die häufigsten Gründe, warum es mit der neuen Gewohnheit nicht funktioniert

Warum-Frage zu unklar oder zu schwach

Wenn du dir nicht die Warum-Frage beantwortet hast oder die Antwort zu wenig Antrieb erzeugt hast. Der Antrieb ist ein friedliches, harmonisches Gefühl, wenn du die Warum-Frage beantwortest. Fühlst du eher Negativität oder eine innere Blockade, ist das kein gutes Zeichen und wird dich daran hindern, deine neue Gewohnheit zu manifestieren.

Neue Gewohnheit passt nicht zu dir

Die neue Gewohnheit passt nicht 100% zu dir oder du willst es nicht 100%. Vielleicht hast du es irgendwo gelesen oder jemand erzählt dir von einer neuen Gewohnheit, wie toll es ist und was er damit erreicht hat. Du bist sofort fasziniert. Ohne dir die Warum-Frage zu stellen, legst du direkt drauf los und es hapert sofort. Es ist oft so, dass wir uns keine Warum-Frage stellen, wenn wir Erfolg bei anderen Menschen sehen. Wir sind dann nur vom Erfolg der anderen Person fasziniert.

 

Nur wenn das Warum für etwas beantworten kannst, wird es funktionieren.

 

Lies dazu den Artikel Nicht alles ist gut für dich, was für andere gut ist.

Disziplin-Muskel ist zu schwach

Deine Disziplin ist zu schwach. Disziplin ist wie ein Muskel, denn du trainieren kannst. Die neue Gewohnheit kannst du dir als Gewicht vorstellen. Tiefgreifende Gewohnheitsänderungen erfordern einen starken Disziplinmuskel. Eine leichte Gewohnheitsänderung ist auch für dich möglich. Wenn du merkst, dass es an der Disziplin liegt, probiere dich erstmal an kleinen neuen Gewohnheiten, die du festigen möchtest. Deine Disziplin wird dadurch gestärkt und kannst dann später die komplexen Gewohnheiten in dein Leben integrieren.

Im Schnitt benötigen wir ungefähr 30 Tage, um uns an neue Dinge zu gewöhnen. Solange kann es schwierig sein und deine Kraft kosten, dich jeden Tag an die neue Gewohnheit zu halten. Erst wenn du die neue Gewohnheit lange genug praktizierst, festigt sich das Muster und es wird einfacher für dich. Von Tag zu Tag. Stell dir das wie einen Zug vor. Ein Zug benötigt viel Kraft, um ins Rollen zu kommen. Aber ist er einmal in Bewegung, kann den Zug nichts mehr stoppen.

Unpassendes Umfeld

Dein Umfeld lässt dir keine Möglichkeit, um deine neue Gewohnheit in dein Leben zu integrieren. Hier musst du aber aufpassen, ob es nicht eine selbstgemachte Ausrede ist, die dich an der Integration deiner neuen Gewohnheit hindert. Wenn zum Beispiel das Umfeld unpassend ist. Du möchtest immer um 5 Uhr morgens aufstehen, aber deine Arbeit verlangt Nachtschichten. Du möchtest um 6 Uhr morgens ein Buch lesen, aber du hast Kinder und musst ein Frühstück machen. In beiden Beispielen macht es keinen Sinn für deine neuen Gewohnheit.

Die neue Gewohnheit fühlt sich nicht gut an

Manchmal bringt dir die neue Gewohnheit nicht das erwünschte Ergebnis oder es fühlt sich langfristig nicht gut an. Was ich dir aber unbedingt empfehle, die neue Gewohnheit für mindestens 30-Tage zu testen. Wenn du es vorher abbrichst, ist dieses ungute Gefühl nur eine Tarnung der fehlenden Disziplin, die du nicht aufbringen kannst.

Wirkt sich die neue Gewohnheit positiv auf dich aus?

Nachdem die neue Gewohnheit in deinem Leben stark verankert ist, solltest du dich Fragen, was die neue Gewohnheit in deinem Leben verändert hat. Fühlt es sich gut an? Oder hat dir die neue Gewohnheit nichts Positives beschwert? Gewohnheiten sollten immer im Einklang mit unseren großen Visionen, Zielen und Wünschen stehen. Hilft mir diese Gewohnheit, meine Ziele zu verwirklichen?

Sollte dies nicht der Fall sein, kannst du die Gewohnheit einfach verwerfen und wieder in das alte Muster zurückkehren. Ich bin mir sicher, wenn du dich gut mit der neuen Gewohnheit fühlst, brauchst du dir gar keine Fragen stellen und wirst die neue Gewohnheit automatisch beibehalten.

Vielleicht gab es bei deiner neuen Gewohnheit auch Auswirkungen, die dir gefallen haben, aber andere nicht. In diesem Fall hilft es, die Gewohnheit nochmal anzupassen und es erneut zu probieren.

Beispiel: Du willst um 5 Uhr aufstehen. Du probierst das Experiment einen Monat lang und merkst, dass es sich nicht gut anfühlt. Dann würde ich das gleiche Experiment wiederholen und die Uhrzeit verschieben. Vielleicht um 6, 7 oder 8 Uhr aufstehen?

Lass dir Zeit beim Herausfinden, was am besten zu dir passt.

Wie lange dauert das Integrieren einer neuen Gewohnheit?

Laut einer Studie, an der 96 Probanden teilnahmen, dauert es unterschiedlich lange. Bei manchen dauerte die Gewohnheitsänderung nur wenige Tage, bei anderen mehrere Monate.

Es hängt damit zusammen, wie komplex die Gewohnheit ist. Je einfacher eine neue Gewohnheit ist, desto schneller wird es funktionieren.

Je öfters du neue Gewohnheit in dein Leben integrierst, desto leichter und schneller wirst es in der Zukunft werden. Das ist wie Muskeltraining.

Fazit

Das Ändern von Gewohnheiten ist eines der mächtigsten Werkzeuge, um sein Leben tiefgreifend und sicher zu verändern. Ich habe mir vorgenommen, jeden Monat eine neue Gewohnheit auszuprobieren und hier im Blog davon zu berichten.

Wenn du dich tiefer mit dem Integrieren von Gewohnheiten beschäftigten möchtest, kann ich dir das Buch 12 Gewohnheiten wärmstens empfehlen.

Hier noch ein tolles kurzes Video zum Thema Gewohnheiten von 5-Ideen:

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Tests

Folgende Gewohnheiten habe ich bereits verwirklicht oder verändert. Meine Berichte:

Wie sind deine Erfahrungen zu Gewohnheiten?

 

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Mein Name ist Sven Jaschan und ich beschäftige mich mit Entrepreneurship, Persönlichkeitsentwicklung, Erfolg und Glück.

2 thoughts on “So änderst du dein Leben radikal (sanft und sicher)

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