Wie du am frühen Morgen durch ein Morgenritual schon das Wichtigste erledigt hast

Die meisten Menschen kommen nur schwer aus dem Bett. Der frühe Morgen fühlt sich oft fade an. Was wäre, wenn du die wichtigsten Dinge in deinem Leben schon morgens erledigt hast? Wenn du dir sagen kannst, heute bin ich meinen Lebensträumen einen Schritt näher? Alles, was du am Morgen tust, hat unglaubliche Auswirkungen auf den Rest deines Tages.

Der frühe Morgen ist der wichtigste Moment deines Tages.

Warum?

 

Woran du morgens denkst und womit du dich morgens beschäftigst, wird Auswirkungen auf den ganzen Tag haben.

 

Der Tag ist das Echo deines Morgens.

Kennst du diesen Spruch?

 

Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler?

 

Wenn du morgens gesund gegessen hast, hast du tagsüber viel mehr Energie.

Nur wenige halten sich an diese Bauernregel.

Vielleicht kennst du das: Du hast morgens negative Gedanken. Und dein ganzer Tag fühlt sich danach mies an.

So wie du morgens in den Tag startest, wird oft auch der gesamte Tag werden.

Wenn du morgens schon die wichtigsten Dinge erledigt hast, wirst du dich wunderbar fühlen. Ein wunderbarer Start in den Tag wird ein wunderbarer Tag werden.

Warum startest du nicht jeden Tag wunderbar in den Tag?

Mit einer Morgenroutine, auch Morgenritual genannt, startest du jeden Tag prächtig in den Tag und du hast das Wichtigste bereits morgens erledigt.

Ich habe es für dich durchleuchtet, was es mit dem Morgenritual auf sich hat.

Wie sollte eine Morgenritual beschaffen sein?

Ein Morgenritual besteht aus mehreren kleinen Aufgaben, die du nacheinander ausführst.

Für jede Aufgabe nimmst du dir ein wenig Zeit. Achte darauf, dass die Aufgaben nicht zu aufgebläht sind. Ansonsten würde dein Morgenritual sich über den ganzen Tag ausdehnen.

Überlege dir, was deine wichtigsten Lebensziele sind. Wie möchtest du mal leben? Was möchtest du an dir verändern?

Was musst du jeden Tag tun, damit das Erreichen deiner Ziele unvermeidbar wird?

Welcher Schritt oder welche Aufgabe ist jeden Tag nötig?

Du möchtest gebildeter sein? Dann lies Bücher.

10 Minuten jeden Tag.

Du denkst, wenn du jeden Tag nur 10 Minuten ein Buch liest, wird es dich nicht weiterbringen?

Wenn du jeden Tag 10 Minuten liest und die gesamte Lesezeit auf ein Jahr hochrechnest, sind das ungefähr 58 Stunden im Jahr. Das entspricht in etwa 10-20 Bücher. Wahnsinn oder?

Große Ziele scheinen uns immer unerreichbar und viel zu groß. Wir verlieren schnell den Glauben, weil wir dem Ziel nicht näher kommen. Wenn wir das Ziel aber in viele kleine Schritte unterteilen und jeden Tag konsequent einen Schritt gehen, kommen wir dem Ziel immer näher. Manche erfolgreiche Persönlichkeiten behaupten sogar, dass jedes Ziel erreichbar ist.

Es ist nur eine Frage der Zeit und Disziplin.

Durch dein Morgenritual stärkst du also auch deinen Disziplin-Muskel. Jeden Tag tust du deine Schritte, egal was passiert. Du wirst mit jedem Tag selbstbewusster.

Besonders kreative und schwere Aufgaben eignen sich besonders für das Morgenritual.

Morgens ist unsere Kreativität und unser Tatendrang auf dem höchsten Level. Unser Geist ist noch frei.

Wenn du schwere Aufgaben gleich morgens erledigst, wirst du dich sehr befreit fühlen. Denn du weißt: Das Schwierigste ist schon erledigt.

Frage dich, wie oft hast du schon die unangenehmen und schwierigen Dinge beiseite geschoben? Erledige diese Aufgaben gleich morgens, ohne viel darüber nachzudenken. Vielleicht reservierst du morgens einfach einen Zeitblock, den du voll und ganz den schwierigen und unangenehmen Dingen widmest.

Dein Morgenritual kannst du auch wunderbar nutzen, um neue Gewohnheiten zu bilden. Lese hierzu den Artikel So änderst du dein Leben radikal (sanft und sicher).

Fallstricke und Hindernisse bei einem Morgenritual

Nicht zu viel auf einmal

Nehme dir nicht zu viel auf einmal vor. Gehe es langsam an. Ansonsten wirst du es nicht lange durchhalten, weil es dir an Disziplin mangelt. Starte lieber mit einem kleinen, überschaubaren Morgenritual und baue dieses Stück für Stück aus.

Zeitpunkt und Reihenfolge festlegen

Lege fest, in welcher Reihenfolge du die Aufgaben deines Morgenrituals ausführst. Dadurch festigst du den Ablauf und irgendwann weißt du automatisch, welche Aufgabe als nächstes kommt.

Noch besser ist es, wenn du einen genauen Zeitpunkt festlegst, wann du welche Aufgabe ausführst.

Dinge, die du während deines Morgenrituals vermeiden solltest

  • E-Mails durchschauen und im Internet surfen – die Gefahr ist hoch, dass du stark abgelenkt wirst und dann zu nichts mehr kommst.
  • Medien konsumieren – durch den Konsum von Radio, TV und Zeitung wirst du direkt negativ auf den Tag eingestimmt. Die Medieninhalte bestehen fast ausschließlich aus negativen Schlagzeilen. Wie heißt es so schön: Bad news are good news. Lese hierzu auch den Artikel Warum die Massenmedien schädlich für dich sind.
  • Jede Art von Hetze – Du wirst dich dann den ganzen Tag gehetzt fühlen und vermutlich wirst du das Morgenritual irgendwann aufgeben, da du es als negativ empfindest.

Alte Gewohnheiten ändern

Es ist ziemlich schwierig, alte Gewohnheiten zu ändern.

Viel einfacher ist es, alte Gewohnheiten mit neuen Gewohnheiten zu überschreiben.

Beispiele zur Gestaltung eines Morgenrituals

Hier eine Auflistung typischer Aufgaben eines Morgenrituals:

  • mehr Wissen – lese Bücher
  • körperlich fitter sein – absolviere ein Fitness-Workout
  • gelassener und bewusster sein – praktiziere Meditation.
  • Schreiben lernen – Führe einen Blog zu einem spannenden Thema
  • Sich motivierenSchaue motivierende Videos oder höre dir motivierende Musik an
  • Wünsche und Träume anziehen – Bewusst Umstände und Chancen in dein Leben ziehen durch das Gesetz der Anziehung
  • Träume verwirklichen – Arbeite wenige Minuten an deinem Lebenstraum
  • Gesund sein – Esse ein paar Stücke Obst und Gemüse
  • Gelenkiger werden – dehne dich jeden Morgen ein paar Minuten
  • Munter in den Tag starten – Dusche direkt nach dem Aufstehen abwechselnd warm und kalt, abschließend kalt
  • Vitaler sein – Trinke einen halben Liter Wasser in einem Stück
  • Laune anheben – höre 1 – 2 Stücke deiner Lieblingsmusik
  • Herzenswünsche leben – Frage dich, wie würdest du heute deinen Tag leben, wenn es dein letzter Tag auf Erden wäre?
  • Ordentlich sein – Räume deine Wohnung etwas auf
  • Besser fühlen – Schreibe alle Dinge auf, die an deinem gestrigen Tag besonders gut waren

Probiere einfach aus, was sich für dich gut anfühlt. Lass deiner Kreativität freien Lauf!

Abendritual

Natürlich kannst du dir auch ein Abendritual zusammenstellen.

Das Abendritual sollte darauf ausgelegt sein, zur Ruhe zu kommen. Sehr gut dazu passt eine Reflexion vom Tag. Was war gut? Was war schlecht? Was habe ich gelernt?

Mein Morgenritual

Mein Morgenritual sieht derzeit so aus (Stand 29.12.2015):

  • Duschen + Fertigmachen – 15 Min
  • Meditation – 15 Min
  • Morgenfitness – 5 Min
  • Lesen + Kaffee – 30 Min
  • Essen – 15 Min
  • Bloggen + Schreiben – 45 Min
  • Ziele visualisieren – 10 Min
  • Zähne putzen – 5 Min

Mein Abendritual

  • Positives notieren – 5 Min
  • Ziele visualisieren – 10 Min
  • Mediation – 15 Min

Beispiele und weitere Berichte zum Morgenritual

Hier eine Sammlung von Berichten zu Morgenritualen von anderen Bloggern:

Wiwo berichet, wie sehr bekannte Erfolgsmenschen in den Tag starten. 

Thomas Mangold spricht sich sogar gegen Morgenrituale aus.

Finde es selbst heraus, was ein Morgenritual bei dir bewirkt.

Fazit

Das Morgen- und Abendritual ist ein wunderbares Mittel, um neue Gewohnheiten zu bilden, die sich langfristig positiv auf dein Leben auswirken und dich hinsichtlich deiner Lebensziele unterstützen. Sicherlich wirst du dein Morgenritual abundzu verändern. Nichts im Leben bleibt ewig. Wir verändern uns ständig und lernen immer dazu.

Wie sind deine Erfahrungen zum Thema?

 

Akzeptiere dich und lebe bewusst. Tue, was du liebst. Erschaffe dein Wunschleben.

Dein Sven

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Mein Name ist Sven Jaschan und ich beschäftige mich mit Entrepreneurship, Persönlichkeitsentwicklung, Erfolg und Glück.

4 thoughts on “Wie du am frühen Morgen durch ein Morgenritual schon das Wichtigste erledigt hast

  1. Ronja says:

    Hey Sven,
    ich bin zwar ein Mensch, der sehr im Moment lebt und deswegen hängen mir schlechte Gedanken meist nicht lange nach. Trotzdem finde ich deine Ideen super und motivierend! 🙂

    Vielleicht ist nicht JEDES Ziel erreichbar, man muss schon realistisch bleiben, aber die meisten Menschen denken einfach nicht weit genug! Viele Dinge sind vielleicht doch machbar, wenn man wirklich will.

    Ich muss auch dringend wieder an meinem Morgen arbeiten! Ich vermisse den Sommer so sehr, wo man einfach um 5 raus gehen und den Sonnenaufgang genießen kann! Im Winter finde ich es echt schwer motiviert in den Tag zu starten!

    Liebe Grüße,
    Ronja

    • my-Lifedesign
      my-Lifedesign says:

      Guten Morgen Ronja,
      dankeschön =) Genau. Immer realistisch bleiben. Die Morgenroutine sollte auch nicht soo aufgebläht sein. Das merke ich immer wieder. Dann lieber ein wenig kürzen und nur das reinpacken, wo man „unbedingt“ drin besser werden möchte.
      Wir neigen häufig dazu, alles zu wollen. Dann lieber für wenige Dinge entscheiden und den Fokus setzen. Das, was wir alles wollen, am besten hier und jetzt ist meistens nur ein Mangel in einem, dass man irgendetwas im Leben verpassen könnte.
      Die Morgenroutine muss auch nicht unbedingt eine Morgenroutine sein. Man kann auch eine Mittagsroutine erstellen =)
      LG
      Sven

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