Entscheide dich noch heute für Mangel oder Überfluss – beides ist unendlich

Manche Menschen leben ständig im Überfluss. Andere leben in ständigem Mangel. Paradoxerweise ist beides unendlich. Es hat auch nichts mit materiellen Besitztümern zu tun.

Warum ist das so?

Wenn du bestimmtes Ziel erreichst oder du dir etwas schönes gekauft hat, schweben die meisten Menschen oft nur sehr kurz in Glückseligkeit. Danach sind sie schnell wieder unglücklich. Der Grund hierfür liegt fast immer darin, dass du dich gedanklich für den Mangel entscheidest.

Hier ein Beispiel von einer typischen Begebenheit, welche viele Menschen betrifft. In zwei Versionen: In der des Mangels und in der der Fülle.

Unendlicher Mangel

Du denkst dir, du hast wenig Geld und du musst noch soviele Ziele erreichen. Du freust dich auf die nächste Gehaltserhöhung. Am Tag des ersten höheren Gehalts freust du dich wie ein Glückspilz. Schon nach ein paar Tagen denkst du dir vielleicht: „Wäre es nicht schöner, noch mehr zu verdienen? Irgendwie bin ich immer noch nicht zufrieden, da geht noch mehr.“

Es vergehen Monate und gedanklich befasst du dich viel damit, dass noch eine Gehaltserhöhung schöner wäre. Du malst dir aus, dass dir Geld fehlt, um dir noch schönere Sachen kaufen zu können. Du setzt dir neue Ziele und konzentrierst dich darauf, dass du es noch nicht erreicht hast. Ein leichtes flaues Gefühl durchströmt während dieser Gedanken deinen Körper.

Wenn du nun alle Tage zusammen rechnest, in denen du „gefühlt“ glücklich warst, ergeben sich nur wenige Tage. An den restlichen Tagen warst du unglücklich. Letztendlich ist es egal, wieviel du verdienst, wieviele Gehaltserhöhungen du erhältst oder wieviele Ziele du erreichst. Du bist ständig im Mangeldenken. Du fühlst dich unwohl. Dir ist alles immer zu wenig. Es scheint nicht aufzuhören, dieser Mangel. Er scheint unendlich zu sein.

Unendliche Fülle

Du bist glücklich mit dem Gehalt, welches du verdienst. Deine Gedanken kreisen oft darum, dass du schon wirklich viel verdienst. Du denkst dir Tag für Tag: Ist es nicht schön, so viel Geld zu verdienen? Du stellst dir vor, was du mit dem Geld alles anstellen kannst. Du denkst darüber nach, wieviele Ziele du schon erreicht hast.

Eine leichte Freude durchströmt deinen Körper. Dauerhaft. Es fühlt sich wie ein leichter Frieden an. Dann steht eine Gehaltserhöhung an. Übermäßig freust du dich nicht, da du schon vorher grundsätzlich Freude in deinem Leben verspürt hattest.

Gleiche Umstände, unterschiedliche Essenz

Beide Beispiel-Geschichten sind ähnlich. Sie unterscheiden sich aber in der Essenz. Das erste Beispiel ist vom Mangel durchdrungen. Das zweite Beispiel von Fülle. Im ersten Beispiel erlebst du Mangel und mulmige Gefühle, nie genug zu haben. Kurzzeitig fühlst du dich wie ein Glückspilz durch eine Gehaltserhöhung. Aber dann fällst du wieder zurück in das Loch des Mangels.

In der zweiten Beispiel-Geschichte ist dein Leben mit Freude und Frieden durchdrungen. Und das nicht nur einen Moment. Sondern die meiste Zeit. Vielleicht wirst du mal ein paar Tage wenig Geld haben, aber dann sagst du dir vielleicht: „Schön das ich etwas Geld habe, mit dem Geld werde schon irgendwie gut über die Runden kommen.“

Objektiv gesehen kannst du in beiden Beispielen den selben Betrag verdienen und die selben coolen Ziele erreichen. Aber in dem einen Beispiel fühlst du dich glücklich, im anderen Beispiel unglücklich.

Dein Denken entscheidet über Fülle oder Mangel

Allein dein Denken und dein Sein entscheiden darüber, ob du in Fülle oder Mangel lebst.

Warum ist Mangel und Fülle unendlich?

Die Zahl der Momente, in denen du Fülle erkennen kannst, ist unbegrenzt. Die Zahl der Momente, in denen du Mangel erkennen kannst, ist unbegrenzt.

Die Rechnung ist einfach.

Je mehr Momente der Fülle du erkennen kannst, desto besser wirst du dich fühlen. Je mehr Momente des Mangels du erkennen kannst, desto schlechter wirst du dich fühlen.

Du ganz alleine entscheidest, ob du mehr Momente des Mangels oder mehr Momente der Fülle entdeckst.

Auch in wirklich banalen Dingen kannst du Momente der Fülle erkennen. Was ist das toll an einem Spaziergang? Was ist cool an einer Unterhaltung mit einem guten Freund? Sicherlich werden dir einige Dinge einfallen. Das ist der Schlüssel zur Fülle und zum Glück.

Fülle-Denken = Materielle Fülle

Wie würden die Beispiel-Geschichten ausgehen, wenn du diese gedanklich weiter „spinnen“ würdest? Wenn du die Fülle in bestehenden Dingen erkennst, werden dir neue Möglichkeiten zu materieller Fülle ins Auge stechen. Dein Gehirn funktioniert wie ein Filter. Du wirst nur das sehen, was du auch erwartest. Wenn du an Mangel denkst, werden dir keine Möglichkeiten auffallen, mehr materielle Fülle in dein Leben zu ziehen.

Das schöne aber ist, wenn du bereits in Fülle denkst, bist du bereits glücklich. Wenn du dann mehr Geld bekommst oder mehr deiner Wünsche sich erfüllen, ist das nur wie ein Bonus, der dein Leben versüßt.

Richtest du deinen Blick mehr auf die Fülle oder auf den Mangel in deinem Leben? Wie sind deine Erfahrungen dazu?

Akzeptiere dich und lebe bewusst. Tue, was du liebst. Erschaffe dein Wunschleben.

Dein Sven

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Mein Name ist Sven Jaschan und ich beschäftige mich mit Entrepreneurship, Persönlichkeitsentwicklung, Erfolg und Glück.

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